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Naturfotografie – Landschaften, Tiere und Pflanzen in Szene setzen

Die Naturfotografie ist ausgesprochen abwechslungsreich, denn sie umfasst ein großes Feld an Motiven und lässt sich nur schwerlich klar definieren. Die Tierfotografie – von Insekten über Vögel und Säugetiere - gehört ebenso dazu, wie Pflanzenfotografie. Für manche bedeutet der Begriff eher die Aufnahme einer atemberaubenden Landschaft. Auch natürliche Phänomene wie ein Regenbogen oder ein ausbrechender Vulkan gehört zur Naturfotografie. Manche betrachten schon den nächsten Park oder den Garten ihres Hauses als Natur. Tatsache ist, nicht nur Nationalparks und Naturschutzgebiete bieten zahlreiche Motive für die Naturfotografie an. Die Natur hat viele Gesichter – und die Naturfotografie ebenfalls. Manche nutzen sie als Hobby, manche zur künstlerischen Gestaltung und andere zu dokumentarischen und wissenschaftlichen Zwecken.

Vorstellungskraft nutzen und Motive vorab im Auge haben

Ein Naturfotograf braucht sicherlich eine technische Ausrüstung, mit der sich seine Ideen umsetzen lassen – doch als Einsteiger muss es nicht unbedingt das neueste technische Know How für drei- oder vierstellige Summen sein. Wichtiger ist es, dass er mit der Ausrüstung umzugehen weiß und eine gewisse Vorstellungskraft besitzt. Ein Fotograf sollte sich vorab vorstellen können, wie sein Motiv aussehen soll. Ein Naturfotograf muss die Natur mit einem gewissen Blick betrachten und die Schönheit für sich herausfiltern. Bringt er zudem noch Wissen um das mit, was er da sieht, hat er die Chance, ein guter Naturfotograf zu werden. Der eigene Garten ist ein gutes Beispiel, um seinen Blick zu schärfen. Manche Gärten bieten scheinbar nicht viel, aber wer genau hinsieht, kann auch hier viele Naturmotive finden. Manchmal sind es ungeliebte Wildpflanzen, die beeindruckend blühen oder die Bienen, die selbst die einsamen Blumen in ihren Töpfen im Frühjahr besuchen. Hier kommt die Makrofotografie zum Einsatz, die der Naturfotografie im Reich der Insekten sehr nah ist.

Die Bildkomposition als A und O

Ein gutes Bild lebt von seiner Zusammensetzung. Wie etwas im Foto schlussendlich angeordnet wird, ist auch bei der Naturfotografie eine wichtige Komponente. Gerade bei Landschaften gibt es viele natürliche Linien, von Bäumen und Ästen über Wege bis hin zu Flüssen und Zäunen. Dabei kommt es darauf an, wo diese Linien im Bild platziert werden. Wenn sie parallel vom Horizont in horizontaler Linie bis in den Vordergrund reichen, gleitet der Blick automatisch aus dem Bild heraus. Werden senkrechte Linien am Rand des Bildes genutzt, hängt der Blick des Betrachters dort fest. Wer eine Linie in der Mitte des Bildes nutzt, teilt es ein. Werden sie hingegen in den äußeren Dritteln eines Fotos genutzt, wirken sie wie eine passende Ergänzung. Natürlich kann nicht nur mit geraden, sondern auch mit schrägen Linien gearbeitet werden, um eine gewisse Spannung zu erzeugen. Diese verleihen einem Foto eine gewisse Dynamik und leiten den Blick des Betrachters. Zu schräg sollte dieses Element allerdings nicht sein, sonst können die Flächen seitlich davon mitunter verlassen wirken. Eine gute Idee ist es, im Vordergrund ein Element zur Bildgestaltung zu nutzen. Dies gibt einer Fotografie Tiefe. Wichtig ist, dass dieses Element nicht dominierend wirken sollte, damit die Landschaft noch zu Geltung kommt.

Ein paar Tipps zur Ausrüstung

Die beste Kamera ist ohne ein gutes Objektiv nutzlos. Weitwinkelobjektive sind die richtige Wahl, um Landschaften in voller Pracht abzubilden. Teleobjektive ermöglichen es, weiter entfernte Motive näher heran zu holen. Dies ist vor allem in der Tierfotografie unerlässlich. Selten hüpft ein Reh direkt vor der Linse auf und ab und auch der Adler am Himmel ist ein gutes Stück weit entfernt. Ab 300 mm Brennweite aufwärts erzielt man bereits gute Ergebnisse. Empfehlenswert ist zudem ein Stativ, das möglichst stabil sein sollte. Zwar ist ein leichtes Stativ einfacher zu transportieren, steht aber auf unebenem Boden in freier Natur selten wirklich stabil. Ein passender Neiger oder ein schwerer Kugelkopf gehören für ambitionierte Naturfotografen dazu. So lässt sich die Kamera in jeder Situation auf dem Stativ in die richtige Richtung bewegen. So werden die Fotos deutlich schärfer, insbesondere, wenn lange Belichtungszeiten und große Brennweiten genutzt werden.

Die richtige Ausrüstung ist auch für den Fotografen ein Muss

Ein Naturfotograf ist bei Wind und Wetter unterwegs. Darum ist nicht nur eine gute Kameraausrüstung nötig, sondern auch Kleidung, die genügend Schutz bietet. Festes Schuhwerk ist in der freien Natur ein Muss, denn nicht selten bieten sich auch mal gute Motive abseits der gängigen Wege. Eine Funktionsjacke in einer gedeckten Farbe ist ebenfalls wichtig. Sie sollte atmungsaktiv und wasserdicht sein, was auch für die Reißverschlüsse gelten sollte. Da ein Fotograf immer mal etwas in die Tasche stecken muss, sollten davon genug an der Jacke vorhanden sein. Da das Gepäck eines Fotografen in der Regel schwer genug ist, sollte die Funktionsjacke zudem leicht genug sein. So behindert sie den Fotografen zudem nicht bei seiner Arbeit. Eine Kapuze sollte ebenfalls an der Jacke sein, um sich bei Regen gut zu schützen. Doch auch die Kameraausrüstung braucht bei der Naturfotografie Schutz vor Regen und Schnee. Da sich ein Rucksack im freien Gelände am besten eignet, da man damit die Hände stets frei hat, ist es sinnvoll, dafür eine Regenhülle zu erwerben.

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